Cheon Yang-Hee: 새벽에 생각하다 – In der Morgendämmerung denken

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Cheon Yang-Hee: 새벽에 생각하다 – In der Morgendämmerung denken

Gedichte, zweisprachig: Koreanisch - Deutsch

ISBN 978-3-927648-93-7

Einband, broschiert
192 Seiten
14 × 20 cm
17,50 Eur[D] / 18,50 Eur[A/CH]

Aus dem Koreanischen von Kim Kyung-Hee und Bettina Opitz-Chen. Herausgegeben und Umschlaggestaltung von Juana Burghardt

Edition Delta, Stuttgart 2024

길을 가다가 가끔씩
뒤를 돌아본다

천양희

Auf dem Weg sehe ich mich zuweilen 
nach hinten um.

Cheon Yang-Hee

Cheon Yang- Hee (Foto: privat) 

Die vorliegende Auswahl »새벽에 생각하다 – In der Morgendämmerung denken« der renommierten koreanischen Lyrikerin Cheon Yang-Hee geht rückwärts durch ihr gesamte Werkschaffen, von ihren jüngsten Gedichtbänden bis hin zu ihren poetischen Anfängen.

Die Autorin:


Cheon Yang-Hee wurde am 21. Januar 1942 in Busan als jüngstes von sieben Kindern geboren. Ihr Vater las gerne Gedichte und ging zu Pansori-Aufführungen. In ihrer Kindheit und Schulzeit begann sie, Gedichte zu schreiben und zu rezitieren. Sie studierte Koreanische Literatur an der Ewha-Frauen-Universität in Seoul und debütierte während ihres Studiums 1965 in der Literaturzeitschrift »Hyundae Munhak« mit drei Gedichten. Im Jahr 1969 heiratete sie den Dichter Chung Hyeon-Jong. Das Künstlerehepaar bekam einen Sohn und trennte sich 1973. Nach ihrer langen Schreibpause ab 1969, auch bedingt durch schwere Krankheiten, veröffentlichte sie dann ab 1983 acht Lyrikbände und wurde mit sieben renommierten koreanischen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Die Übersetzerinnen:

Kim Kyung-Hee wurde 1946 geboren, studierte Theologie an der Ewha-Frauen-Universität in Seoul und an der Philipps-Universität in Marburg. Nach der Promotion 1981 an der Universität Marburg im Fach Neues Testament lehrte sie ab 1982 Neues Testament an der Mokwon-Universität in Daejeon, Korea, bis zu ihrer Emeritierung 2011. Heute ist sie Ehrenprofessorin an der Mokwon-Universität. Sie hat bisher sieben zweisprachige Lyrikbände von Hwang Tong-Gyu ins Deutsche übersetzt, zwei davon in der Edition Delta, sowie einen Lyriktitel von Kim Huran, Im Schatten der Stille (2018; kor. 2017). Seit 2015 lebt sie in Seoul.

Bettina Opitz-Chen wurde 1949 geboren, studierte Evangelische Theologie und Japanologie an der Philipps-Universität Marburg. Nach der Promotion in Systematischer Theologie 1980 führte sie ihr beruflicher Weg als Associate Professor an das Tainan Theological College and Seminary (TTCS) nach Taiwan, als Referentin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit in das Evangelische Missionswerk (EMW) nach Hamburg und in das Pfarramt, zuletzt an der Stadtkirche St. Johannis in Mainz. Nach ihrer Pensionierung 2014 kehrte sie als Visiting Scholar an das TTCS und die Chan-Jung Christian University in Tainan zurück. Seit 2016 lebt sie in Berlin.