Über uns

Der unabhängige Literaturverlag Edition Delta wurde 2006 vom argentinisch-deutschen Übersetzerpaar Juana & Tobias Burghardt in Stuttgart, Baden-Württemberg, neu gegründet. Er widmet sich dem internationalen Literaturtransfer und steht für moderne Klassiker der Weltliteraturen sowie jüngere, anspruchsvolle und urbane literarische Entdeckungen aus Lateinamerika, von der Iberischen Halbinsel, aus dem lusophonen Afrika sowie Korea. Das Programm der Edition Delta bilden fünf Qualitätsreihen: Lateinamerikanische Lyrik – Katalanische Poesie – Lusophone Lyrik, d.h. portugiesischsprachige Lyrik aus mehreren Kontinenten wie Lateinamerika (Brasilien), Afrika (Angola und São Tomé e Príncipe) und Europa (Portugal) – Spanische Poesie – Koreanische Literatur.

Bisher veröffentlichte der Stuttgarter Literaturverlag Edition Delta rund 50 Titel. Die ins Deutsche übersetzten poetischen Werke aus dem Spanischen, Sephardischen, Portugiesischen, Katalanischen und Koreanischen erscheinen bevorzugt in zweisprachigen Ausgaben. Romane, Erzählungen und Kurzprosa in deutscher Übersetzung sowie zweisprachige Essays (Poetik, Fotobuch) ergänzen das literarische Verlagsprogramm. Im Bereich der Belletristik erscheinen hierzulande fast ebenso viele Übersetzungen aus anderen Sprachen wie Originaltitel. Die Literaturvermittlung schließt Lücken für das Lesepublikum. Dieser Blick von außen bereichert die qualitative Vielfalt in der hiesigen Buch- und Literaturszene.

Die Neuerscheinungen des Literaturverlags Edition Delta sind auf Werkdruckpapier gedruckt. Die Mehrzahl der Bücher ist im haptischen Kompaktformat erschienen: handlich, poetisch, flexibel. Die Buchgestaltung liegt in den Händen von Juana Burghardt. Sämtliche Buchtitel werden durch Pfiffikus GmbH in Remseck-Aldingen ausgeliefert. Das Verlagslager befindet sich in Filderstadt-Sielmingen. Dank der Internetpräsenz ist das Verlagsprogramm jederzeit aktualisiert abrufbar. Der interessierte Zuspruch wächst stetig durch zahlreiche Seitenaufrufe. Seit Herbst 2010 haben sich auf der Facebook-Verlagsseite annähernd Tausend Freundinnen und Freunde des Stuttgarter Literaturverlages Edition Delta zusammengefunden, die über Neuerscheinungen und Aktivitäten informiert werden.

Die Autorinnen und Autoren der Edition Delta sind mit renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet worden, u.a. der argentinisch-jüdische Dichter Alberto Szpunberg, Premio Rosa de Cobre der Nationalbibliothek Argentiniens 2014, Konex-Poesiepreis 2014 für das Jahrfünft 2009-2013; die angolanische Dichterin Ana Paula Tavares, Ceppo-Bigongiari-Preis 2013; die koreanische Poetin Shin Dal Ja, Daesan-Poesiepreis 2011; der venezolanische Dichter Gustavo Pereira, Valera-Mora-Lyrikpreis 2011; der mexikanische Schriftsteller José Emilio Pacheco (1939-2014), Cervantes-Preis 2009; der kolumbianische Lyriker Juan Manuel Roca, Casa-de-América-Preis 2009; der katalanische Lyriker Joan Margarit, Spanischer Poesiepreis 2008; der argentinische Lyriker Juan Gelman (1930-2014), Cervantes-Preis 2007, einer der wichtigsten Literaturpreise der hispanischen Welt. Die Zusammenarbeit mit Literatur- und Poesiefestivals, u.a. in Deutschland und der Schweiz, sowie mit lateinamerikanischen, koreanischen und südwesteuropäischen Literaturinstituten, Kulturministerien und Botschaften fördert den zeitnahen Literaturtransfer und bringt die Autorinnen und Autoren mit dem deutschsprachigen Publikum zusammen.

CHRONIK

Der Literaturverlag Edition Delta ist aus der baden-württembergischen Literaturzeitschrift »Delta – Zeitschrift für Essayistik und Dichtung« hervorgegangen, die 1987 im Stuttgarter Stadtviertel Bad Cannstatt gegründet wurde. Bis 1992 sind zehn Ausgaben der Literaturzeitschrift Delta mit dem thematischen Schwerpunkten »Lateinamerika – Spanien – Deutschsprachige Literatur« erschienen. Im Jahr 1989 kam die »Manuskriptreihe Dichtung – Edition Delta« mit sechs übersetzten Einzeltiteln als Buchjahresgaben bis Herbst 1994 heraus.

Zwischen 1995 und 2007 kooperierte die Edition Delta bei 33 Buchprojekten mit mehreren Verlagen in Deutschland (2 Titel mit dem Rowohlt-Literaturmagazin im Rowohlt Verlag, Reinbek; 1 Titel mit dem Matthes & Seitz Verlag, Berlin; 4 Titel mit dem Tropen Verlag, Köln und Berlin, jetzt Imprint bei Klett-Cotta, Stuttgart; 7 Titel mit der Edition 350 im Verlag der Kooperative Dürnau, Oberschwaben; 4 Titel mit dem Verlag im Wald, Rimbach, Bayrischer Wald), Österreich (1 Titel mit dem Residenz Verlag, Salzburg; 1 Titel mit dem Jung und Jung Verlag, Salzburg), der Schweiz (7 Titel mit dem teamart Verlag, Zürich; 2 Titel mit dem Babylon Verlag, Zürich; 1 Titel mit dem Ammann Verlag, Zürich), Spanien (1 Titel mit Editorial Verbum, Madrid) und Venezuela (2 Titel mit Editorial El Perro y la Rana, Caracas).

Im Jahr 2002 erschien in der Edition Delta das poetische Gespräch »Manuskripte dreier Kontinente« in drei Sonderausgaben mit Handschriften von drei zweisprachigen Dichtern in jeweils vier Sprachen (Maya-K’iche‘ – Spanisch – Deutsch – Vietnamesisch) und war sehr bald vergriffen. Damals wie heute versinnbildlicht die Stuttgarter Verlagssignatur Edition Delta die mehrarmigen und verzweigten Gewässer des internationalen Literaturtransfers.

2006 – Neugründung des unabhängigen Literaturverlags Edition Delta mit dem erweiternden Entwurf des literarischen Verlagsprogramms in fünf Qualitätsreihen: Lateinamerikanische Lyrik – Katalanische Poesie – Lusophone Lyrik, d.h. portugiesischsprachige Lyrik aus mehreren Kontinenten wie Lateinamerika (Brasilien), Afrika (Angola, São Tomé e Príncipe u.a.) sowie Europa (Portugal) – Spanische Poesie – Koreanische Literatur.

2006 – Verleihung des Right Livelihood Awards 2006 im Schwedischen Riksdagshuset in Stockholm an das friedenstiftende Internationale Poesiefestival von Medellín und seine veranstaltende Zeitschrift »Prometeo«, bei der die Herausgeber der Edition Delta seit 1996 als Redaktionsbeiräte und Übersetzer vielfältig mitgewirkt haben. Zweisprachige Lesung mit dem Preisträger Fernando Rendón bei der Benefizveranstaltung zum »Alternativen Nobelpreis 2006« in der Berliner Philharmonie und Besuche bei Wolfgang Thierse, damals Vizepräsident des Deutschen Bundestages, den kulturpolitischen Sprechern der Parteien und im Goethe-Institut – Hauptstadtbüro Berlin.

2007 – Erstausgabe des zweisprachigen Doppelbandes »La roca & Tríptico – Der Fels & Triptychon« (Spanisch – Deutsch, 160 Seiten) des kanarischen Dichters Andrés Sánchez Robayna, von dem der nächste zweisprachige Doppelband »Sobre una piedra extrema & Inscripciones – Auf einem extremen Stein & Inschriften« (Spanisch – Deutsch, 177 Seiten) in der Buchreihe »Spanische Poesie« des Literaturverlags Edition Delta im Jahr 2010 folgen sollte.

»Die Poesie ist für Andrés Sánchez Robayna ein geistiges Abenteuer. Beginnt er ein Gedicht, so weiß er nie, wie es letztlich enden wird. ›Die Sprache‹, so sagt er, ›weiß mehr als wir‹. Dichtung und Transzendenz sind im Werk Sánchez Robaynas untrennbar verbunden. Sein befreundeter Kollege Juan Goytisolo hat es folgendermaßen formuliert: ›Andrés Sánchez Robayna weiß, sich in das Magma unserer Ungewissheit zu vertiefen und das Licht des Dunkels hervorzubringen. Was kann man mehr von einem Dichter verlangen?‹«
Silke Behl, Radio Bremen – 7. Internationales Literaturfestival Bremen 2006

2007 – Herausgabe der zweisprachigen Werkauswahl »Luna de ciegos – Blindenmond« (Spanisch – Deutsch, 151 Seiten) des kolumbianischen Dichters Juan Manuel Roca mit Buchvorstellung und Autorenlesung mit seinen beiden Übersetzern im überfüllten Vortragssaal der Botschaft der Republik Kolumbien in Berlin sowie daran anschließende Lesung im Haus der Berliner Festspiele – Fokus Lateinamerika beim 7. Internationalen Literaturfestival Berlin 2007.

»›Blindenmond‹ versammelt eine Auswahl aus dem poetischen Werk von Juan Manuel Roca, geboren 1946 in Medellín. Die Gedichte umfassen sein imaginatives Schaffen seit dem Debütband ›Erinnerung des Wassers‹ (1973) bis ›Vermutungen über Niemand‹ (2005). Seine zweisprachige Werkanthologie ›Luna de ciegos – Blindenmond‹, ausgewählt und ins Deutsche übersetzt von seinen Dichterfreunden und anerkannten Übersetzern Juana und Tobias Burghardt, erscheint nun im Verlag Edition Delta, Stuttgart. Der kolumbianische Romancier Germán Espinosa sagt von Juan Manuel Roca, dass ›er den ewigen Frühling jedes großen Künstlers besitzt, er ist – unter unseren gegenwärtigen Dichtern – der DICHTER‹.«
Mónica Bitar Henao, Kulturabteilung der Botschaft von Kolumbien, Berlin, 10. September 2007

»Ein Lob den beiden, dass sie mit ihrer unermüdlichen Arbeit Fährleute der Weltpoesie sind und uns Hiesigen den Kopf frei machen für das Neue und Ungeahnte großer Dichtung.«
Matthias Ulrich, NOXIANA – Zeitschrift für Literatur und Zeichnung, Nr.6, Winter 2007

2008 – Nach der Verleihung des renommierten Spanischen Poesiepreises 2008 an den katalanischen Dichter Joan Margarit folgte die würdigende Lesung mit seinen Übersetzern im Madrider Instituto Cervantes in Zusammenarbeit mit Casa Sefarad-Israel. In der Edition Delta erschien zur Frankfurter »Katalonien«-Buchmesse 2007 sein zweisprachiger Band »Joana i altres poemes – Joana und andere Gedichte« (Katalanisch – Deutsch, 175 Seiten). Die Buchvorstellung fand am Messestand der Grup62 (Barcelona) mit Joan Margarit, seinem katalanischen Verleger Isidor Cònsul und seinen Übersetzern Juana & Tobias Burghardt statt. Joan Margarit las auch im Literaturhaus Frankfurt und auf der Leipziger Buchmesse 2007 in der von ihm bevorzugten Jazz-Kombination mit Swing, Sound & Soul, die in seinen Gedichten leidenschaftlich mitklingen. Seine präzise & intensive Poesie bezeichnete einmal der katalanische Poet Miquel Martí i Pol als »zutiefst musikalisch«.

2009 – Zweisprachige Lesungen im Forum INTERNATIONAL der Leipziger Buchmesse. Der koreanische Romancier Kim Hoon liest aus seinem Roman »Schwertgesang« (Originaltitel: »K’ar-ŭi norae«), Edition Delta, 2008, und die koreanische Dichterin Kim Sun-Woo aus ihrem soeben erschienen zweisprachigen Lyrikband »도화 아래 잠들다 – Unter Pfirsichblüten eingeschlafen« (Koreanisch – Deutsch), Edition Delta, 2009 – gemeinsam mit Juana Burghardt, der Herausgeberin und Illustratorin der Buchreihe Koreanische Literatur.

2010 – Die Schauspielerin und Sängerin Hanna Schygulla liest zusammen mit dem katalanischen Liedermacher, Sänger und Schriftsteller Lluís Llach im vollen Palais der Kulturbrauerei Berlin zu Sant Jordi, dem 23. April, dem traditionell katalanischen Tag des Buches und der Rosen, der seit 1995 zum Welttag des Buches und des Urheberrechts (UNESCO) geworden ist, aus dem Werk von Miquel Martí i Pol (1929-2003), das in der Edition Delta erscheienen ist. Büchertisch mit allen Titeln der Reihe »Katalanische Poesie«.

http://afersexteriors.gencat.cat/de/detalls/noticia/not_but_5_deu_07_llach-00001

2010 – »Portugiesische Lyrik aus Afrika. Das kleine Verlagshaus Edition Delta des Ehepaars Juana und Tobias Burghardt beweist Mut und veröffentlicht das Werk zweier afrikanischer Dichterinnen. Michael Kegler hat die beiden Bände von Conceição Lima und Ana Paula Tavares mit großem Vergnügen gelesen« (LiteraturNachrichten, Nr. 106, 2010)

»Mehr als 5 Jahre haben Juana und Tobias Burghardt an der Übersetzung der beiden Poetinnen gearbeitet, aus Ana Paula Tavares‘ umfangreichem Œuvre eine stattliche Werkauswahl zusammengestellt, von Conceição Lima kurzerhand beide verfügbaren Bücher ins Deutsche übertragen. Kommerziell vielleicht weniger geschickt wurden beide Bände nun zeitgleich veröffentlicht, was inhaltlich stimmig ist, aber vermutlich dazu führt, dass weder der eine noch der andere im deutschsprachigen Feuilleton gebührend in seiner Einzigartigkeit gewürdigt wird. Zu groß ist die Versuchung, wie auch an dieser Stelle, beide Dichterinnen miteinander in Beziehung zu setzen und die Veröffentlichung der beiden Werkausgaben als ein Ganzes zu sehen. Dabei droht unterzugehen, dass Edition Delta mit Ana Paula Tavares und Conceição Lima jeweils die stärksten weiblichen Stimmen ihres jeweiligen Landes und damit zwei der eindringlichsten lyrischen Stimmen der afrikanischen Gegenwartsliteratur überhaupt herausgebracht haben. Eine Arbeit, die neben dem Lob für die sorgfältige, großartige Übertragung, nicht deutlich genug gewürdigt werden kann. Aus der Literatur der Inseln São Tomé e Príncipe wurde bisher noch nie ein Einzelwerk ins Deutsche übertragen. Dass Ana Paula Tavares als erste angolanische Lyrikerin eine deutschsprachige Werkausgabe erhält, ist ebenso verdient wie richtig, dass es tatsächlich passiert ist, gleicht einer Heldentat des Übersetzerehepaares und der von ihnen betriebenen Edition.«
Michael Kegler, LiteraturNachrichten, Nr. 106, Frankfurt am Main, Herbst 2010

2010 – Stuttgarter Autorenbesuch des argentinisch-jüdischen Dichters Alberto Szpunberg aus seinem Exil in Barcelona und anschließende Lesereise zur 9. Dresdner Bardinale, dann nach Terezin (Theresienstadt) und in die tschechische Hauptstadt ins Prager Literaturhaus.

»Der argentinische Autor jüdischer Herkunft Alberto Szpunberg liest aus seinem Gedichtband ›El viento a veces es como todos – Der Wind ist manchmal wie alle‹. Hierbei handelt es sich um eine Werkauswahl aus den Jahren 1962 bis 2007. Im Teil genannt ›La Academia de Piatock – Die Piatock-Akademie‹ setzt er sich mit den jüdischen Ursprüngen der mitteleuropäischen Kultur auseinander. So schafft er neben seinem familiären und religiösen Ursprung weitere Bezugspunkte zu Prag, die seine Lesung für das Prager Publikum über den literarischen Genuss hinaus interessant machen.«
Prager Literaturhaus, 6. September 2010

»Der große argentinische Poet Alberto Szpunberg kommt nach Dresden. Im deutschsprachigen Raum kann man ihn jetzt entdecken: in der auf spanisch- sowie portugiesischsprachige Lyrik spezialisierten Stuttgarter Edition Delta ist unter dem Titel ›El viento a veces es como todos – Der Wind ist manchmal wie alle‹ ein vorzüglicher Auswahlband seiner Poesie erschienen. Ein Grund mehr dabei zu sein, wenn Alberto Szpunberg in Dresden eine Auswahl aus seinem umfangreichen Werk vorstellen wird.«
Volker Sielaff, Neue Dresdner Nachrichten, 30. August 2010

»›La Academia de Piatock‹ – Viele Jahrhunderte pulsieren in diesem Buch, das eine wunderbare Parabel über die Welt, in der wir heute leben, und die Notwendigkeit ihrer Veränderung entwirft. Die Leidenschaft von Alberto Szpunberg verbindet den Rhythmus des Gedichts mit dem Rhythmus der Prosa, indem er die Gattungen in eine einzige Bewegung auflöst. Wer ›Die Piatock-Akademie‹ nicht liest, gerät mit sich selbst in eine riesige geistige Schuld. Obschon er es nicht weiß.«
Juan Gelman

2010 – Drei Neuerscheinungen des Literaturverlags Edition Delta zum Schwerpunktthema der Internationalen Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Argentinien: Enrique Hernández-D’Jesús »El otro semblante de Borges – Das andere Antlitz von Borges« (Fotobuch, 167 Seiten) mit einem zweisprachigen Essay des libanesischen Schriftstellers Issa Makhlouf (Französisch – Deutsch), Roberto Juarroz »Poesía y realidad – Poesie und Wirklichkeit« (Poetik, 167 Seiten) und Juan Gelman »Mundar – Welteln« (259 Seiten).

Erste Borges-Fotoausstellung am Messestand der Edition Delta in Frankfurt. Bemerkenswerte Ausstellungsbesuche, u.a. von der Borges-Witwe María Kodama und der argentinisch-deutschen Filmemacherin Jeanine Meerapfel sowie zusätzliche Signierstunde mit dem sympathischen argentinisch-jüdischen Dichter Juan Gelman, der seit langem in Mexiko-Stadt lebt und schreibt.

»Nun gut, der Argentinienschwerpunkt hat auch noch andere Highlights zu bieten.
Zum Beispiel eine kleine, inspirierende Borges-Ausstellung von Edition Delta:
Da leistet man sich doch tatsächlich den Luxus eines riesigen Standes, nur um ihn schön leer und kontemplativ zu halten. Das ist fast schon eine Oase.
Das sind fast 60 Quadratmeter! Und ein Kürbis!
Und am besten gefällt mir, dass zur Dekoration dieser Low-Carb-Ausstellung einzig ein einzelner Kürbis herangezogen wurde.
Wer das entschieden hat, sollte auf dieser Messe mehr Entscheidungen treffen.«
Matthias Mayer, Der MESSE-MAYER vom Donnerstag, BuchMarkt, 7. Oktober 2010

Zwei Gästebucheintragungen zur Borges-Fotoausstellung auf der Frankfurter Buchmesse 2010:

»Hervorragende Ausstellung. Borges wird als der Mensch gezeigt, der er war.«
Juan Gelman, 8. Oktober 2010

»Danke für den magischen Augenblick, für Borges ›…ewig/ wie das Wasser und die Luft‹.«
María Kodama, 10. Oktober 2010

2011 – Zwei bemerkenswerte Werke erschienen im Frühjahr 2011 in der Buchreihe Koreanische Literatur der Stuttgarter Edition Delta: die erste Erzählungssammlung »UNKRAUT und andere Prosa« (223 Seiten) des Schriftstellers Hwang Sok-Yong, geboren 1943 in Changchun in der Mandschurei, der durch drei Romane bei dtv hier bekannt geworden ist, sowie die Werkauswahl »Als der Hahn im Dorf am Fluss krähte, hing der Mond noch im Dachgesims. Gedichte 1515-1570« (125 Seiten) des koreanischen Klassikers Toegye (1501-1570), der auch als Yi Hwang oder Lee Hwang weltbekannt ist.

Die im Stuttgarter Literaturverlag Edition Delta lektorierte deutsche Romanübersetzung »Schwertgesang« (Originaltitel: K’ar-ŭi norae) des renommierten koreanischen Schriftstellers Kim Hoon wurde mit dem Daesan-Übersetzerpreis 2011 in Seoul ausgezeichnet. Sein Roman »Schwertgesang« wurde aus dem Koreanischen von Heidi Kang und Ahn Sohyun übersetzt.

»Weniger die opulenten Kampfszenen« werden als überzeugend erachtet, sondern das Buch gerade eben »in Momenten des Innehaltens, wenn die Individualität der Trauer den kollektiven Wahnsinn des Krieges durchbricht«. Die »maritimen Meditationen« erscheinen als Kontrapunkt zu »militärischen Operationen«, wobei »das Naturschöne« über »die Kriegsgewalt« siegt. Ein besonderer Akzent sind »Gerüche und Töne wie die Klangwelt der Klage, versinnbildlicht in der Metapher des Schwertgesangs«, schreibt der Rezensent Steffen Gnam, F.A.Z. – Feuilleton, 15. Dezember 2008.

»Der Roman ›Schwertgesang‹ – Ein bemerkenswertes, ein in seiner Bildkraft, seiner lakonischen Prosa überaus poetisches Buch: große Literatur.«
Ludger Lütkehaus, SWR 2 – Buchkritik, Baden-Baden, 24. Juni 2009

»›Schwertgesang‹ ist der erste Roman von Kim Hoon in deutscher Sprache. Er ist erschienen als zweiter Band in der Reihe ›Koreanische Literatur‹ der Edition Delta, herausgegeben von Juana Burghardt. Die Übersetzung ist phantastisch. Beim Lesen hat man nicht das Gefühl, eine Übersetzung in der Hand zu halten. ›K’ar-ŭi norae‹ ist ein großer Roman und ›Schwertgesang‹ eine würdige Übersetzung.«
Dorothea Hoppmann, Hefte für ostasiatische Literatur, Nr. 45, Frühjahr 2009

»›Schwertgesang‹ wurde in Korea ein Bestseller, während das Buch auf Deutsch bei einem kleinen Stuttgarter Verlag erschienen und bislang unentdeckt geblieben ist. Zu Unrecht, urteilt Ludger Lütkehaus, denn ›Schwertgesang‹ ist große Literatur.«
ARD Digital – www.ard-digital.de

2011 – Im Frühjahr 2011 veröffentlichte die Edition Delta zudem den zweisprachigen Lyrikband mit den beiden Zyklen »O Sal da Língua & Os Sulcos da Sede – Das Salz der Sprache & Die Furchen des Durstes« (Portugiesisch – Deutsch, 199 Seiten) aus dem Spätwerk des portugiesischen Dichters Eugénio de Andrade (1923-2005) in der Reihe Lusophone Lyrik sowie den zweisprachigen Lyrikband mit den beiden Werkzyklen »El temps en ordre & Rebel·lió de la sal – Die geordnete Zeit & Rebellion des Salzes« (Katalanisch – Deutsch, 161 Seiten) der Dichterin Teresa Pascual, geboren 1952 in Grau de Gandia, in der Reihe Katalanische Poesie.

»Umso bemerkenswerter ist die neue Katalanische Lyrikreihe der Edition Delta. Nach Gedichten von Miquel Martí i Pol, Joan Margarit und Maria-Mercé Marçal sind soeben Verse von Teresa Pascual erschienen, jener Poetin, die den Gegensatz von Denken und Fühlen im Gedicht aufheben will. «
Dorothea von Törne, Die literarische Welt, Berlin, 28. Mai 2011

»Eugénio de Andrade (1923-2005) ist zweifelsohne eine der bedeutendsten portugiesischen Dichterpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Bei Edition Delta ist kürzlich die deutsche Übersetzung der letzten beiden Gedichtbände Eugénio de Andrades erschienen. Die Lektüre dieser späten, sehr intensiven und zugleich auf das Essenzielle reduzierten Gedichte ist, nicht zuletzt wegen der wunderbaren Übersetzung, ein großes Vergnügen.«
Michael Kegler, novacultura, Frankfurt am Main, 16. Dezember 2011

2011 – Im Herbst 2011 veröffentlichte die Edition Delta die lang erwartete zweisprachige Werkauswahl »Tarde o temprano – Früher oder später« (235 Seiten) des mexikanischen Lyrikers José Emilio Pacheco, Cervantes-Preisträger 2009, den zweisprachigen Werkzyklus »La Academia de Piatock – Die Piatock-Akademie« (187 Seiten) des argentinisch-jüdischen Dichters Alberto Szpunberg, die Werkauswahl »Morgendämmerung (Gedichte 1989-2007)« (169 Seiten) der koreanischen Dichterin Shin Dal Ja, die mit dem angesehenen Daesan-Lyrikpreis 2011 ausgezeichnet wurde, sowie die zweisprachige Werkauswahl »Yo quiero ir al mar – Ich möchte ans Meer gehen« (179 Seiten) des kanarischen Lyrikers und Pianisten Fermín Higuera, geboren 1961 in Santa Cruz de Tenerife, in der Buchreihe Spanische Poesie.

»LiBeraturPreis-Nominierungen 2011 – Die Lyrikbände von Ana Paula Tavares und Conceição Lima, beide in der Edition Delta erschienen, stehen auf der Bücherliste für den LiBeraturPreis 2011 in der Kategorie 1 – Bücher, die für die Preisverleihung in Frage kommen.«
Initiative LiBeraturPreis, Frankfurt am Main, Frühjahr 2011

»Portugiesischsprachige Lyrik – Zwei nicht nur durch ihr ungewöhnliches quadratisches Format auffallende Bücher gilt es anzuzeigen: Der Verlag Edition Delta konzentriert sich auf die Übersetzung und Herausgabe von SchriftstellerInnen aus dem portugiesischen Sprachraum. Gerade zwei Bücher kommen nun von afrikanischen Schriftstellerinnen auf den Markt.«
Hans-Ulrich Stauffer, Afrika-Bulletin, Ausgabe 142, Mai-Juni 2011, Basel

2012 – Nach der Mitgründung des Babylon Festivals im Herbst 2011 fand im Frühjahr 2012 das 1. Babylon Festival for International Cultures & Arts in Al-Hillah (Babil) und Bagdad, Irak, statt, bei dem die Herausgeber der Stuttgarter Edition Delta und Internationalen Koordinatoren die Borges-Fotoausstellung in Babylon kuratierten.

2012 – Bemerkenswert Rezension zum Spätwerk des berühmten portugiesischen Dichters Eugénio de Andrade »O Sal da Língua & Os Sulcos da Sede – Das Salz der Sprache & Die Furchen des Durstes« (Portugiesisch – Deutsch, 199 Seiten).

»Lyrik gilt in Portugal als die wichtigste Gattung der Literatur – Andrade ist auf dem Land aufgewachsen, in enger Verbindung mit der Erde, mit Tieren und einfachen Menschen. Seine Gedichte haben immer gleichsam diesen Boden unter den Füßen. Wie Saramago verbrachte Andrade zahllose Nachmittage und Abende lesend in Lissabons Bibliotheken. Einfühlsam übersetzt und liebevoll zweisprachig editiert haben dieses Buch Juana und Tobias Burghardt.«
Widmar Puhl, SWR2 – Buchkritik, Baden-Baden, 7. Februar 2012

2012 – Im Frühjahr 2012 veröffentlichte die Edition Delta die zweisprachige Werkauswahl »Somaris« (Spanisch – Deutsch, 493 Seiten, Hardcover) des herausragenden lateinamerikanischen Dichters Gustavo Pereira, der mit dem großen Internationalen Lyrikpreis Víctor Valera Mora 2011 ausgezeichnet wurde.

»Gedicht sind Bruchstücke der Welt und öffnen die Augen, dass man in anderen Ländern die Dinge anders sieht. Fortwährend versucht Pereira Bilder für das Flüchtige zu finden, das ihm die Poesie in ihrem Innersten ist.«
Nico Bleutge, Stuttgarter Zeitung – Das Buch, 21. Dezember 2012

2012 – Zudem erschien der innovative Roman »Mondestrunken« (191 Seiten) des koreanischen Autors Jung Young Moon (Jahrgang 1965), dem der Essaywettbewerb des Koreanischen Instituts für Literaturübersetzung 2012 an Universitäten mit Koreanistik-Lehrstühlen in Berlin, Bochum, Bonn, Frankfurt am Main, Hamburg, Tübingen und Wien gewidmet war.

2012 – Im Herbst 2012 erschien die Werkauswahl »Augen aus Tau« (122 Seiten) des koreanisch-amerikanischen Lyrikers und Arztes Mah Chonggi, geboren 1939 in Tokyo, den der Philosoph und Literaturkritiker Ludger Lütkehaus in der Neuen Zürcher Zeitung vom 15. Januar 2013 befragt: »Ein koreanischer Benn?«.

http://www.nzz.ch/ein-koreanischer-benn-1.17939645

2012 – Im Winter 2012 erschien der dritte Doppeltitel »Suite de Parlavà – Parlavà-Suite gefolgt von Jemand wartet & Buch der Einsamkeiten« in der Werkreihe des bedeutenden katalanischen Dichters Miquel Martí i Pol (1929-2003), dessen 10. Todestag am 11. November 2013 sein sollte, wobei der letzere Zyklus aus den Jahren 1995 bis 1997 dem Poesieliebhaber und Fußballer Pep Guardiola und seiner Frau Cristina Serra gewidmet ist. Darüber berichtete Paul Ingendaay im Feuilleton der F.A.Z. am 19. Januar 2013: »Ein Fußballer, der Gedichte liebt. Guardiola liest«.

2013 – Die zweisprachige Werkauswahl »Elogio da Térmita – Termitenlob« (189 Seiten) des brasilianischen Dichters Haroldo de Campos (1929-2003) erschien zu seinem 10. Todestag am 16. August 2013 und anlässlich der Internationalen Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Brasilien. Haroldo de Campos war Mitbegründer der internationalen Konkreten Poesiebewegung um die legendäre brasilianische Zeitschrift »Noigandres« (1950-1958) und zählt zu den großen Dichtern Brasiliens und Lateinamerikas. Haroldo de Campos war mit dem Stuttgarter Philosophen und Wissenschaftstheoretiker Max Bense, dem er das Gedicht »stuttgart: in memoriam m.b. (1910-1990)« widmete, und mit Eugen Gomringer befreundet.

Eugen Gomringer, der als »Vater der deutschen Nachkriegsmoderne« (Karl Riha) und »Vater der Konkreten Poesie« gilt, jenen Kunstbegriff einer letzten Literaturbewegung im 20. Jahrhundert wesentlich prägte und mit den brasilianischen konkreten Dichtern um Haroldo de Campos international verband, schrieb über die Neuerscheinung am 20. August 2013:

»Haroldo de Campos war einer der führenden Dichter und Theoretiker der Konkreten Poesie in Brasilien. Er hat wesentlich mitgearbeitet an ihrer internationalen Verbreitung dank seines historischen Wissens. Sein neuer und zugleich letzter Band ›Termitenlob‹ ist ein starkes Zeugnis für Sinn und Geist der neuen Poesie. Haroldo de Campos zeigt wunderbare Konkrete Poesie, er weist aber auch auf die nachkonkrete Poesie hin, die mit Fiktion die Funktion der strengen klassischen Konkreten Poesie übersteigt. Das Gedichtbuch ›Termitenlob‹ nimmt deshalb einen wichtigen Platz in der gesamten aktuellen Poesie ein.«
Eugen Gomringer

2013 – Im Herbst 2013 veröffentlichte der Literaturverlag Edition Delta den dreisprachigen Doppelband »com/posiciones & dibaxu (debajo) – kom/positionen & darunter« (201 Seiten) des argentinisch-jüdischen Dichters Juan Gelman (1930-2014), von dem der zweisprachige Lyrikband »Mundar – Welteln« (259 Seiten) zur Frankfurter »Argentinien«-Buchmesse im Herbst 2010 in der Stuttgarter Edition Delta erschienen war.

2014 – Im Frühjahr 2014 gelangte der neue Doppelband »com/posiciones & dibaxu (debajo) – kom/positionen & darunter« (Spanisch / teilweise Sephardisch – Deutsch, 201 Seiten) des berühmten lateinamerikanischen Dichters Juan Gelman im Stuttgarter Literaturverlag Edition Delta auf Platz 2 der Litprom-Bestenliste Weltempfänger Nr. 22.

»Als Menschenrechtsaktivist weltberühmt, war der kürzlich verstorbene Juan Gelman einer der großen Dichter Lateinamerikas. In seinem letzten Gedichtband nimmt er kühn den Dialog mit Dichtern vergangener Jahrhunderte auf, deren Werk er, wie das von jüdischen Mystikern und islamischen Sängern der Lebenslust, in seiner eigenen hochpoetischen Sprache lebendig werden lässt.«
Karl-Markus Gauß

http://www.litprom.de/files/g_we_22_fruehjahr14_w_1.pdf

2014 – »Seine Lyrik besingt Leben und Leiden der einfachen Leute«, so eröffnete Karl Corino, der Tübinger Autor, Literaturkritiker und Musil-Biograph, sein ganzseitiges und formidables Autorenporträt über den katalanischen Dichter Miquel Martí i Pol in der Neuen Zürcher Zeitung – Literatur und Kunst, Samstag, 16. August 2014.

2014 – Beginn der Herausgabe eines herausragenden Gesamtwerkes der internationalen Gegenwartliteratur mit der Stuttgarter Juarroz-Werkausgabe im Literaturverlag Edition Delta – Roberto Juarroz »Poesía vertical & Segunda poesía vertical – Vertikale Poesie & Zweite vertikale Poesie« (zweisprachig, 311 Seiten, Doppelband 1) – »Tercera poesía vertical & Cuarta poesía vertical – Dritte vertikale Poesie & Vierte vertikale Poesie« (zweisprachig, 301 Seiten, Doppelband 2) mit einem Brief von Julio Cortázar.

»Roberto Juarroz schreibt mit einer bestürzenden Klarheit über die großen Fragen und wie sie in der Sprache erscheinen. Eine Mischung aus Mystik und Klarheit, von Philosophie und von Anschauung durchtränkt, ein intellektuelles und hohes sinnliches Vergnügen.«
Michael Krüger

Octavio Paz nannte ihn eine »einzigartige Stimme des 20. Jahrhunderts«, seine Poesie bezeichnete er als »Geologie des Seins« und »Astronomie des Geistes«, während Vicente Aleixandre die »vertikale Blickrichtung« von Roberto Juarroz so charakterisierte: »Poesie einer glühenden Transparenz«. Für Julio Cortázar zerfällt »jede prosaische Sicht in Stücke angesichts dieser gesamten Aneignung des Daseins durch die Poesie«, die Gedichte gehören für ihn »zum Höchsten und Tiefsten, das in diesen Jahren in der spanischen Sprache geschrieben wurde«.

Der argentinische Dichter und Denker Roberto Juarroz (1925-1995) gehört mit seinem monumentalen poetischen Werk »Vertikale Poesie« (14 gleichnamige und durchnummerierte Einzeltitel) zu den großen zeitgenössischen Lyrikern Lateinamerikas.

http://www.edition-delta.de/stuttgarter-juarroz-werkausgabe/

2015 – Zwei runde »Geburtstage« erinnerten im Jahr 2015 an den argentinischen Dichter und Denker Roberto Juarroz (1925-1995): der zwanzigste »Geburtstag« seines Todes am 31. März 2015 sowie sein eigentlich neunzigster Geburtstag am 5. Oktober 2015.

»Einfach wunderbar klare Gedichte, Nähe und Weite in einem, worin alles ineinander übergeht, die Einsamkeit eine Prüfung der Wirklichkeit ist, mit dem Gedanken etwas geöffnet wird zwischen dem Wort und der Stille. Eine Philosophie des Blickes, der sich beim Schauen selber erschafft. Poesie des Alltags, wenn die Dinge in ihre Anwesenheit fliehen, Lichttheorien, einen das Sehen lehren: ›Eine brennende Lampe/ mitten am Tag,/ ein verlorenes Licht im Licht‹.«
Walle Sayer

2015 – Bundesweit und europäisch vielbeachtete Lesung und außergewöhnliche Hommage im Literaturhaus München. Im Sommer 2015 las Pep Guardiola mit dem Schauspieler Thomas Loibl eine Gedichtauswahl des berühmten katalanischen Poeten Miquel Martí i Pol (1929-2003) aus sieben seiner Lyrikwerke, die im Stuttgarter Literaturverlag Edition Delta in drei zweisprachigen Bänden veröffentlicht wurden, aus dem Katalanischen übersetzt von Juana & Tobias Burghardt: Miquel Martí i Pol »L‘àmbit de tots els àmbits & Després de tot – Der Bereich aller Bereiche & Nach allem« (180 Seiten); »Estimada Marta & Haikús en temps de guerra – Liebe Marta & Haikus in Kriegszeiten« (153 Seiten); »Suite de Parlavà – Parlavà-Suite gefolgt von Jemand wartet & Buch der Einsamkeiten« (131 Seiten).

Die Medien berichteten intensiv darüber, u.a. das ARD-Nachtmagazin, das Mittagsmagazin und das Kulturmagazin Aspekte im ZDF, sowie Deutschlandfunk, BR-Radio, dradio, Sport 1, Eurosport, Der Spiegel, Focus, Süddeutsche Zeitung, F.A.Z., Die Zeit, Tagesspiegel, Die Welt, Stuttgarter Zeitung, Südwestpresse, Schwäbische Zeitung, Badische Zeitung, Bild, Berliner Morgenpost, Kleine Zeitung, Freitag, Abendzeitung, Münchner Merkur, Rheinische Post, Donaukurier, Neue Zürcher Zeitung, Das Gedicht blog (http://www.dasgedichtblog.de/tag/pep-guardiola/), Literaturhausmagazin, die internationale Presse und das französische Videoportal Daily Motion (Paris) (http://www.dailymotion.com/video/x2w94sy_pep-guardiolas-weiche-seite-fc-bayern-munchen-trainer-liebt-poesie_news) in insgesamt fünf Sprachen.

Der Münchner Schriftsteller Georg M. Oswald wies in seinem Beitrag Lesungen – Lyrik mit Pep im Nachrichtenmagazin Der Spiegel, Nr. 28, 4. Juli 2015, darauf hin, dass die Gedichte von Miquel Martí i Pol in einer mehrbändigen Werkreihe im Stuttgarter Literaturverlag Edition Delta bereits eher erschienen sind, als noch niemand die Berührung mit dem »Scheinwerferlicht der Champions League« ahnen konnte. Seine Gedichte werden hier seit Jahren gerne gelesen und in vielschichtigen Lesekreisen geschätzt; aktuell weiterhin auch dank jener begeisternden Crossover-Lyriklesung mit Pep Guardiola, die im erstmaligen Münchner Literaturhaus-Livestream europaweit mitverfolgt wurde, und der internationalen Kooperation zwischen dem Katalanischen Kulturinstitut Ramon Llull und Goethe-Institut. Damit ist spätestens allgemein bekannt geworden, dass Miquel Martí i Pol derzeit der berühmteste katalanische Dichter im deutschsprachigen Leseraum ist.

2015 – Weiterführung der Herausgabe eines herausragenden Gesamtwerkes der internationalen Gegenwartsliteratur mit der Veröffentlichung des dritten Doppelbandes der Stuttgarter Juarroz-Werkausgabe in der Edition Delta – Roberto Juarroz »Quinta poesía vertical & Sexta poesía vertical – Fünfte vertikale Poesie & Sechste vertikale Poesie« (zweisprachig, 373 Seiten, Band 3).

2016 – Im ganzen laufenden Jahr feiert Lateinamerika und Spanien den nicaraguanischen Dichter Rubén Darío (1867-1916), der vor mehr als einem Jahrhundert den Modernismo begründete und damit das interkontinentale Fundament zur modernen Erneuerung der spanischsprachigen Poesie und Poetik – jenseits und diesseits des Atlantischen Ozeans – legte. Ihm galten grundlegend die ersten Übersetzungen und Veröffentlichungen vor über einem Vierteljahrhundert: Rubén Darío »Das Colloquium der Zentauren« (Band 1 Manuskriptreihe Dichtung – Edition Delta, 1989) sowie auch das Dossier »Modernismo« in: »Raíces y alas – Neue Literatur aus Spanien und Lateinamerika« (Delta 10 – Edition Delta, 1992).

»In Lateinamerika wurde und wird exzellente Lyrik geschrieben. Übersetzungen ins Deutsche gibt es heute allerdings kaum noch. Die grossen Literaturverlage und ihre Qualitätsreihen – etwa die Bibliothek Suhrkamp oder die Edition Lyrik-Kabinett bei Hanser – üben Verzicht. Mit der Edition Delta (Stuttgart) und dem teamart Verlag (Zürich) sind es zwei Kleinstverlage, die regelmässig Übersetzungen herausbringen. Alles mit grossem Elan und oft in ansprechender Qualität.«
Valentin Schönherr, WOZ – Die Wochenzeitung (Zürich)

2016 – Seit dem Frühjahr 2016 liegt der elfte Band in der Buchreihe Koreanische Literatur der Stuttgarter Edition Delta vor. Der zweisprachige Gedichtband des koreanischen Lyrikers und Übersetzers Kim Jae-Hyeok trägt den Titel »딴생각 – Gedankenspiele« (zweisprachig, Koreanisch – Deutsch, 158 Seiten), aus dem Koreanischen ins Deutsche übersetzt von Kim Jae-Hyeok und Tobias Lehmann.

http://www.edition-delta.de/koreanische-literatur/kim-jae-hyeok-gedankenspiele/

Zur Buchreihe Koreanische Literatur in der Stuttgarter Edition Delta gibt es den Verlagslesekatalog online (http://issuu.com/yaez/docs/edition_delta_koreanische_literatur) und auch im Print »에디치온 델타 한국문학 시리즈 Edition Delta Koreanische Literatur« mit zehn koreanischen Autorenporträts: 김선우 Kim Sun-Woo, 신달자 Shin Dal Ja, 박희진 Park Hijin, 마종기 Mah Chonggi, 퇴계 Toegye (Lee Hwang/ Yi Hwang), 김훈 Kim Hoon, 채만식 Chae Manshik, 김유정 Kim Yujong, 황석영 Hwang Sok-Yong, 정영문 Jung Young Moon.

http://www.kulturkorea.org/de/magazin-kultur-korea/aktuelle-beitraege/auch-in-fremden-lebenswelten-gibt-es-innig-vertrautes.html

2016 – 5 Jahre Babylon Festival for International Cultures & Arts (Babil-Bagdad, Irak) an der Wiege unserer Zivilisation, das im Herbst 2011 durch die beiden Herausgeber der Edition Delta mitbegründet und seither international koordiniert worden ist.

http://en.babylonfestival.info/?p=237

http://www.dasgedichtblog.de/im-babylonischen-sueden-der-lyrik-folge-11-a-lone-bottle-floats-down-the-river-abu-tammam-the-fifth-babylon-festival-for-international-cultures-arts-2016/2016/07/05/

http://internationaltimes.it/we-are-all-babylonians/

2016 – Im Herbst 2016 erschien Band 4 der Werkreihe Miquel Martí i Pol mit folgenden zwei Zyklen des hierzulande berühmtesten katalanischen Dichters in einem zweisprachigen Doppelband: »Buch der Abwesenheiten« (Llibre d‘absències, 1984) & »Die schönen Wege« (Els bells camins, 1984-1985). Zur Begleitung des Wegganges von Pep Guardiola aus München zu seiner nächsten Wegstation nach Manchester veröffentlichte der Stuttgarter Literaturverlag Edition Delta ein weiteres Doppelbuch seines Lieblingslyrikers Miquel Martí i Pol, denn allein beim »Buch der Abwesenheiten« (Llibre d‘absències, 1984) handelt es sich um nicht weniger als eben genau DAS LIEBLINGSBUCH von Pep Guardiola, wie er im vergangenen Sommer im Literaturhaus München bei seiner außergewöhnlichen Lesung und Würdigung des großen katalanischen Dichters und persönlichen Freundes Miquel Martí i Pol (1929-2003) mit Begeisterung dem aufmerksamen Publikum erzählte:

»Ich glaube, wenige haben vom Tod und von der Liebe so gesprochen wie er. Wegen seiner Krankheit musste er sehr introspektiv leben, nach innen blicken. Er spricht von den Dingen, über die wir heute kaum reden, die aber eigentlich unserem Leben erst einen Wert oder Sinn geben. Dichter haben die Fähigkeit, über diese Dinge in wenigen Worten sehr viel zu sagen. Das ist das Wunderbare, und das ist Miquel Martí i Pols große Kunst. Du kannst seine Gedichte lesen, sie immer wieder lesen und wirst immer wieder Neues in ihnen finden.«
Pep Guardiola, Literaturhaus München, 30. Juni 2015

Bisher erschienen in der Werkreihe Miquel Martí i Pol des Stuttgarter Literaturverlags Edition Delta sieben Zyklen in drei Bänden: »Parlavà-Suite gefolgt von Jemand wartet (Suite de Parlavà seguit de Algú que espera, 1990) & »Buch der Einsamkeiten« (Llibre de les solituds, 1995-1997), »Liebe Marta (Estimada Marta, 1978) & Haikus in Kriegszeiten (Haikús en temps de guerra, 2002)« sowie »Der Bereich aller Bereiche (L’àmbit de tots els àmbits, 1980) & Nach allem (Després de tot, 2002)« mit einem Essay des argentinischen Dichters Alberto Szpunberg über das Leben und Werk jenes »beliebtesten Poeten in Katalonien«. Die Edition Delta setzt die Werkreihe des katalanischen Lyrikers Miquel Martí i Pol (1929-2003) mit dem vierten Doppelband fort, der das »Buch der Abwesenheiten« (Llibre d‘absències, 1984) & »Die schönen Wege« (Els bells camins, 1984-1985) umfasst. Die Buchreihe Katalanische Lyrik der Edition Delta veröffentlicht zweisprachige Bände, u.a. von Teresa Pascual, Joan Margarit, Maria-Mercè Marçal und Miquel Martí i Pol.

2016 – Aktuelles duales deutsch-mexikanisches Kulturjahr 2016-2017. Im Stuttgarter Literaturverlag Edition Delta liegen vier ins Deutsche übersetzte Bücher von drei prägenden Köpfen des mexikanischen Literatur- und Kulturlebens vor: Homero Aridjis »Ojos de otro mirar – Augen eines anderen Schauens« (153 Seiten); José Emilio Pacheco »Tarde o temprano – Früher oder später« (235 Seiten); Juan Gelman »com/posiciones & dibaxu (debajo) – kom/positionen & darunter« (201 Seiten) und »Mundar – Welteln« (259 Seiten).

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